Geschichte des Horstes Bundesforst Kaarz

Die ersten Verbindungen seitens der Deutschen Waldjugend zum Bundesforst Schweriner Land wurden im Jahr 2001 geknüpft.
In jenem Jahr hatte der Horst Arnsberg/Enkhausen aus dem Hochsauerland in Nordrhein-Westfalen erstmals sein Osterlager am Forsthaus Kaarz aufgeschlagen.
Die Verbindung entstand über den damaligen Stadtförster von Arnsberg Heinz Dohle, Vater des Revierförsters von Kaarz Ulrich Dohle. Bereits bei diesem ersten Lager wurde eine Forstpatenschaft zwischen Deutscher Waldjugend und Bundesforst Schweriner Land begründet.
Seit dieser Zeit war die Deutsche Waldjugend jeweils mehrmals im Jahr mit Gruppen u. a. aus Arnsberg, Enkhausen, Sundern, Wuppertal, Brilon, Meinerzhagen zu Gast bei Bundesforst.
In dieser Zeit haben die Bundesförster die Deutsche Waldjugend kennen- und schätzengelernt: In zahlreichen Projekten konnten sie sich von der wald- und naturfreundlichen Jugendarbeit der Deutschen Waldjugend überzeugen.
Die Arbeit und der Geist der Deutschen Waldjugend, die das gemeinschaftliche Naturerlebnis und das Wissen über das komplexe Ökosystem Wald fördert, hat dabei einen nachhaltig positiven Eindruck hinterlassen.
Vorläufiger Höhepunkt der Zusammenarbeit war die Ausrichtung des Bundeslagers der Deutschen Waldjugend im Sommer 2005 im Kaarzer Holz auf einer Lagerwiese bei Demen. Hierzu fanden sich für eine Woche ca. 700 Kinder und Jugendliche der Deutschen Waldjugend unter dem Motto "Slawenlegenden - auf den Spuren eines Naturvolkes" aus ganz Deutschland ein.
Schon früh entstand der Wunsch, eine örtliche Gruppe der Deutschen Waldjugend zu gründen.
Mit der Übersiedlung der erfahrenen Horstleiter Helga und Jörg Penner nach Mecklenburg wurde eine wichtige Voraussetzung geschaffen und damit konnte der Wunsch zu Ostern 2006 mit der Gründungsversammlung des Horstes im Bundesforst Kaarz endlich umgesetzt werden.

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